Thekengesänge

Wer kennt das nicht: Es ist Schützenfest, es wird langsam Bierselig, die Musik spielt Lieder die jeder kennt und alle singen mit ...
... bis zum dritten Vers oder vielleicht auch noch bis zur zweiten Strophe. Danach wird es (bis zum Refrain) rapide stiller. Der anfangs so begeistert vorgetragene Gesang wird zu einem vorsichtigen Murmeln einzelner Bruchstücke. Es wird virtuos improvisiert und vereinzelt brechen Diskussionen über die Textversionen des Nachbarn los.
Kurz: Chaos.
Dem will ich gegensteuern. Und darum hab ich vor  hier mal die wichtigsten Texte die man so für Schützenfest braucht zusammenzutragen. Das Ganze natürlich ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit (s.o.). Hinweise auf flacshe Texte oder fe lende Lieder immer fleißig in mein Postfach- am besten natürlich mit dem (richtigen) Text.

So, jetzt aber genug geplaudert, es ist schliesslich nicht mehr lange hin bis zum Schützenfest 2009 in Verne:

Und sollte es bis dahin mit dem auswendig lernen nicht klappen ist das auch kein Problem: Neuerdings gibt es die Texte auch als .pdf- Datei. Das heisst zwar Portable Document Format, aber so richtig portabel wirds erst, wenn man das ganze mit dem (kostenlosen) Acrobat- Reader anzeigt und ausdruckt.

Auf der Vogelwiese,

Tippelbrüderpolka,

Ja, wir wollen so gern einen heben,

Da sprach der alte Häuptling der Indianer,

Kornblumenblau

Vater Rhein

Wir kommen alle, alle in den Himmel

Lorelei

Du kannst nicht treu sein

Ein bisschen trinken

Alle meine Brüder

Der schönste Platz ist immer an der Theke

So ein Tag

Wenn wir mit dem Arsch...



Auf der Vogelwiese


Auf die Vogelwiese geht der Franz,
Weil er gern einen hebt.
Und bei Blasmusik und Tanz,
hat er soviel erlebt.

Das Bier im Zelt war herrlich kühl und gut,
darum trank der Franz viel zu viel.
Früh am Morgen war er noch frisch,
Am Abend lag er unterm Tisch.






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Tippelbrüderpolka


Ob der Himmel blau,
ob die Wolken hängen grau,
zieh'n wir durch die Welt,
tippeln, wie's uns gefällt.

Wenn auch die Zeit so schnell vergeht,
niemals kommen wir zu spät.
Brüder lasst uns Wandern,
Die Welt ist so schön.

Musiker sind wir,
musizieren dort und hier.
Mit Elan und Schwung,
denn das hält uns jung.

Ob Marschmusik, ob Potpourri,
Langeweile gibt es nie.
Lust’gen Musikanten,
gehört die Welt.




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Ja, wir wollen so gern einen heben

Melodie frei nach "Der Gefangenenchor" aus Nabucco

<wiederholen>
Ja, wir wollen so gern einen heben,
aber keiner ist da, der uns einen gibt
</wiederholen>

<wiederholen>
Die Gläser sind leer, leer, leer,
wir wollen noch mehr, wollen noch mehr.
Wo ist der Mann, Mann, Mann,
der uns einen geben kann?
</wiederholen>

Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang,
bleibt ein Narr sein Leben lang.

Ja, wir wollen so gern einen heben,
aber keiner ist da, der uns einen gibt.
Haltet aus im Sturmgebraus

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Da sprach der alte Häuptling der Indianer


Heja, Heja, Heja, ...
(Alternativ und eigentlich viel beliebter: Feuerwasser, Feuerwasser, ...)

Schön war sie - die Prärie,
alles war - wunderbar,
da kam an - weißer Mann,
wollte bauen - Eisenbahn.

<wiederholen>
Da sprach der alte Häuptling der Indianer:
Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf- Uff!
</wiederholen>
Heja, Heja, How, Heja, How

Böse geht - er nach Haus,
und er gräbt - Kriegsbeil aus,
Seine Frau - nimmt ihm keck,
Kriegsbeil und - Lasso weg.

Da sprach der alte Häuptling ...

Häuptling schrie - ziemlich laut,
fuhr fast aus - Rote Haut,
seine Frau - Nahm sich Pfeil,
schoß ihm ins - Hinterteil.

Da sprach der alte Häuptling ...

Eisenbahn - spuckte Dampf,
Häuptling kam - wollte Kampf,
weißer Mann - sprach komm her,
du wirst gleich - Kontrolleur

Da sprach der alte Häuptling ...

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Kornblumenblau


Kornblumenblau ist der Himmel am herrlichen Rheine,
kornblumenblau sind die Augen der Frauen beim Weine.
Darum trinkt Rheinwein, Männer seid schlau,
dann seid am Ende auch ihr kornblumenblau.

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Vater Rhein

Ich hab den Vater Rhein in seinem Bett gesehn,
ja der hat's wunderschön, der braucht nicht aufzustehn.
Und rechts und links vom Bett da steht der beste Wein,
ach  wäre ich doch nur der alte Vater Rhein.

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Wir kommen alle, alle in den Himmel

Wir kommen alle, alle in den Himmel,
weil wir so brav sind, weil wir so brav sind.
Das sieht selbst der Petrus ein,
er sagt: "Ich lass euch gerne rein,
ihr ward auf Erden schon die reinsten Engelein."

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Lorelei

Lore, leih mir dein Herz und sei lieb zu mir,
ich will zum Dank dafür dein Ritter sein.
Sind am Rheine beim Weine zu zweien wir,
dann loreleien wir ins Glück hinein.

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Du kannst nicht treu sein

Du kannst nicht treu sein, nein, nein, das kannst du nicht,
wenn auch dein Mund mir wahre Liebe verspricht.
In deinem Herzen hast du für viele Platz,
darum bist du auch nicht für mich der richt'ge Schatz.

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Ein bisschen trinken


Melodie: Ein bisschen Frieden...

Ein bisschen trinken, ein bisschen träumen,
laß unsre Bierchen auch weiter schäumen.
Ein bißchen trinken, ein kleines Körnchen,
und auch ein Bierchen, das wünsch ich mir.

Refrain:
Trink mit mir, ein kleines Bier,
dann geht's Dir, genau wie mir.

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Alle meine Brüder


Alle meine Brüder saufen so wie du und ich,
Alle meine Brüder saufen so wie wir.
Legen sich zum schlafen nieder,
stehen auf und saufen wieder.
Alle meine Brüder saufen so wie ich.

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Der schönste Platz ist immer an der Theke


Der schönste Platz ist immer an der Theke.
Ja an der Theke ist der schönste Platz.
Drum bin ich so gerne dort,
an diesem schönen Ort.
Ja an der Theke ist der schönste Platz.

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So ein Tag


So ein Tag, so wunderschön wie heute,
So ein Tag, der dürfte nie vergehn.
So ein Tag, auf den man sich so freute,
So ein Tag, der dürfte nie vergehn.

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Wenn wir mit dem Arsch...


<wiederholen>
Wenn wir mit dem Arsch an der Theke stehn,
dann fühlen wir uns richtig wohl.
</wiederholen>

Alkohol, Alkohol,
du bist mein bester Freund, ich fühl’mich wohl.

Seid bereit, seid bereit,
Die Trinkerheilanstalt ist nicht mehr weit.

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